Gen-Lebensmittel manipulieren die Natur und treiben die Landwirte in die Abhängigkeit großer agrochemischer Konzerne

Gentechnisch veränderter Weizen
Quelle: USDA, Jack Dykinga

Jeder Versuch des Menschen, die Natur zu manipulieren, ist zum Scheitern verurteilt. So ist es auch bei der Gentechnik, von der sich viele einen Segen für die deutsche Landwirtschaft erhoffen, weil ihre Nutzpflanzen angeblich resistenter gegen Schädlinge werden. Doch aus dem Segen ist ein böses Erwachen geworden, weil die negativen Auswirkungen gentechnisch veränderter Lebensmittel bis heute noch gar nicht erforscht sind. Außerdem werden die Bauern in die Abhängigkeit großer agrochemischer Konzerne getrieben, die ihnen das entsprechende Saatgut verkaufen. Die Gentechnik ist also das größte „Freilandexperiment“ an der Natur und dem Menschen. Denn Gen-Lebensmittel stehen im Verdacht, beim Menschen neue Allergien und eine Resistenzen vor Antibiotika auszulösen. Dies ist keine Panikmache, sondern das Ergebnis wissenschaftlicher Untersuchungen.

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Die Massentierhaltung hat keine Zukunft!

Landschaft

Der neueste Futtermittelskandal um Dioxin-Eier zeigt wieder einmal, wie anfällig die Massentierhaltung für Manipulationen und Panscherei en geworden ist. Die Leidtragenden sind die Landwirte, die oftmals gar nicht wissen, was ihnen als Futtermittel oder Saatgut da untergejubelt wird. Wir Grünen haben daher schon unter unserer damaligen Verbraucherministerin Renate Künast dafür gesorgt, dass der ökologische Landbau und eine bessere Kennzeichnungspflicht von Lebensmitteln hoffähig werden. Auch strengere Vorgaben für eine artgerechtere Haltung von Rindern, Schweinen und Hühnern hatten die Grünen durchgesetzt und wurden dafür von der Agrarlobby teilweise massiv kritisiert. Nun sehen wir uns in unserer Position bestätigt. Daher wollen wir diese Politik auch im Land fortsetzen, in dem wir beispielsweise auf eine noch strengere Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Lebensmittel drängen. Außerdem müssen „schwarze Schafe“ durch verstärkte Kontrollen schnellstmöglich aus dem Verkehr gezogen werden.

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